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Corona und Kirche

Immer mal wieder tauchen konkrete Fragen auf, die sich auf die praktische Durchführung von Gottesdiensten unter den aktuellen Pandemie-Bedingungen beziehen: Brauchen wir eine Maske? Müssen wir uns anmelden? Und was ist mit dem Gesang? Das sind wichtige Aspekte, wenn es um eine sichere und vorschriftsmäßige Gestaltung von Gottesdiensten geht.

Grundsätzlich hat der Kirchenvorstand beschlossen, dass wir uns an die jeweils geltenden gesetzlichen bzw. amtlichen Vorgaben halten und nicht noch zusätzliche, darüber hinausgehende Vorsichtsmaßnahmen einführen. Denn dies würde in einer Situation, die ohnehin angespannt und unübersichtlich ist, nur noch weitere Verwirrung über das „richtige“ Verhalten provozieren. Davon unabhängig muss natürlich – wie überall im Leben – jede*r einzelne immer auch für sich selbst entscheiden, ob für ihn/sie persönlich wegen bestimmter Risiken noch strengere Regeln zum eigenen Schutz oder zum Schutz der anderen gelten sollen.

Die staatlichen Vorgaben selbst haben sich allerdings in den vergangenen Monaten verschiedentlich gewandelt. Derzeit sieht es so aus, dass das „Grundrecht auf freie Religionsausübung“ nicht angetastet werden soll und deshalb das Feiern von Gottesdiensten grundsätzlich erlaubt ist, sofern diese den Auflagen, also den Hygiene- und Schutzmaßnahmen entsprechen. 

Für die Gottesdienste in der Melanchthonkirche heißt das: 

  • der vorgeschriebene Abstand von 1,50 m zwischen zwei Haushalten muss eingehalten werden

  • die Teilnehmer*innen tragen sich am Eingang in eine Liste ein

  • eine Vorab-Anmeldung ist nicht erforderlich

  • am Platz kann die Maske abgenommen werden

  • ein erhöhter Aerosolausstoß ist zu vermeiden; es wird deshalb im Gottesdienst weniger gesungen. Sofern doch gesungen werden soll, übernimmt entweder der Kantor den Gesang, oder die Gemeinde kann leise mitsingen – aber nur so, dass nicht mehr Aerosole entstehen, als es beim Sprechen der Fall wäre

  • der Kindergottesdienst findet weiterhin statt, ebenfalls unter Beachtung der Hygiene-Schutzvorschriften.

Die räumlichen Gegebenheiten in der Kirche wurden in den letzten Monaten soweit verbessert, dass sie den neuen Vorgaben entsprechen. So sind die Bänke inzwischen so aufgestellt, dass sie einen coronagerechten Abstand voneinander haben und wir die geforderten Schutzzonen von 1,50 m überall in der Kirche einhalten können.

Häufig haben wir es in der vergangenen Wochen so gehandhabt, dass die Gemeinde sich zum Ende des Gottesdienstes draußen auf dem Kirchvorplatz versammelt hat, um in einem großen Kreis ein gemeinsames Schlusslied singen.

Sollten Sie noch weitergehende Fragen zur Gottesdienstgestaltung haben, wenden Sie sich gerne direkt an Pfarrer Stahlberg oder an die Mitglieder des Kirchenvorstands.

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